Zeitschrift kjl&m | Einzelausgaben

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Im Garten der Kinder- und Jugendliteratur

kjl&m 18.1 | forschung.schule.bibliothek

München 2018, 96 Seiten
11,00 EUR
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Produktbeschreibung

Da Gartendarstellungen in kinder- und jugendliterarischen Texten geradezu wuchern, ist es eine Herausforderung, die verschiedenen Beiträge dieses Heftes, mit denen nur ein kleiner Einblick in dieses groÃźe Thema gegeben werden kann, einzuhegen. Denn der Garten ist ein zentraler Raum, ein zentrales Motiv und ein zentraler Topos der Kinder- und Jugendliteratur, aber auch ein bedeutsames rhetorisches Mittel im Reden über Kindheit an sich, in dem sich die verschiedensten Kindheitsdiskurse spiegeln. Im Garten wird dabei viel mehr als nur er-zogen, doch stand das Erziehen zunächst im Vordergrund. So vertrat Jean-Jacques Rousseau in Emile oder Ueber die Erziehung die Meinung: „Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch die Erziehung“ und verknüpfte damit wirkmächtig Kinder, Pflanzen und Gärten miteinander. Darüber hinaus ist der Garten in der Kinder- und Jugendliteratur oftmals ein Raum der Phantasie, des Traumes und des Abenteuers, in ihm wird Neues kennengelernt, studiert, erprobt und erschaffen. Er ist also ein Ort des Lernens, des Experimentierens und des Phantasierens und damit dem Buch nicht unähnlich.
 

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Thema: Im Garten der Kinder- und Jugendliteratur

Carola Pohlmann
„Die kleinen Gärtner“. Zur Funktion von Gartendarstellungen in Kinderbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts

Katrin Endres
Schönheit vergeht, Tugend besteht?
Tradierung und Modernisierung frühneuzeitlicher mädchenliterarischer Blumensymbolik im Kontext zeitgenössischer Hortikultur und Botanik in Hedwig Kiesekamps
Eine Rosengeschichte (1875)

Sebastian Schmideler
Wo die wilden Tiere wohnen. Tiergärten in der historischen Kinder- und Jugendliteratur

Agnes Blümer
Transformationen eines Gartens: Tom‘s Midnight Garden.
Von der phantastischen
Erzählung zur Graphic Novel

Judith Wassiltschenko
Äsop, Aristoteles, Auxier: Lüge und (Meta-)Fiktion in Jonathan Auxiers The Night Gardener

Tanja Angela Kunz
Mise-en-abyme und Grenzverwischung:
Marie Luise Kaschnitz‘ Der alte Garten im Kontext

Anna-Lena Markus
Linnéas Lehrer: Linné, Monet und Lindgren.
Die Linnéa-Bücher von Christina
Björk und Lena Anderson

Sabine Planka
„Gardens have to grow somewhere, after all“.
Stadtgärten und das Konzept Urban Gardening im Bilderbuch

Sabine ErbstöÃźer und Juliane Gröber
Gartensachbücher und das Thema Nachhaltigkeit

Spektrum

Kurz gefragt
Interview mit Alex Gino, die Bücher schreibt und das Gärtnern liebt


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