Zeitschrift IMAGO | Einzelausgaben
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Produktbeschreibung
Die Handzeichnung und das Zeichnen-Können als elementare Kulturtechnik stehen im Fokus des geplanten Hefts. Als Kulturtechnik versteht man basale Fertigkeiten, die der Mensch im Umgang mit der Welt entwickelt hat und die seinen Umgang mit ihr wiederum prägen. Wie die Sprache gehört die Zeichnung zu den elementaren Denk- und Handlungsformen des Menschen – in der Phylo- und Ontogenese gut dokumentiert. Obwohl dem Menschen heute viele digitale Möglichkeiten für die Visualisierung seiner Gedanken und Wahrnehmungen zur Verfügung stehen, verliert die Handzeichnung keinesfalls an Aktualität.
Im Heft werden unterschiedliche disziplinäre Perspektiven auf das Thema Zeichnen als Kulturtechnik nachgefragt, gesammelt und in Beziehung gebracht. Mit dem Blick aus verschiedenen Fachrichtungen wie Architektur, Design, Archäologie, Medizin und Kunstpädagogik soll vor allem deutlich gemacht werden, dass das Zeichnen als notwendige Kompetenz mit gleicher Bedeutung wie das Lesen, Schreiben und Rechnen verstanden werden muss. In den Beiträgen werden vor allem die Kontexte, Ausprägungen und Ziele der erlernten Zeichentechniken beschrieben sowie grundsätzlich die Rolle und Bedeutung des Zeichnens in den jeweiligen Fachdisziplinen herausgearbeitet. Im Gesamten soll der geplante Zeitschriftenband die Bedeutung des Zeichnen-Könnens in interdisziplinären Zusammenhängen erkennbar machen und das Zeichnen als elementar wichtige Ausdrucksmöglichkeit des menschlichen Seins begründen, die gelehrt, geübt und gepflegt werden muss, um ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Dass das Zeichnen „gepflegt“ werden muss, das steckt schon in dem lateinischen Ursprung des Begriffs Kultur, denn cultura steht für „Bearbeitung“ oder „Pflege“.
Im Heft werden unterschiedliche disziplinäre Perspektiven auf das Thema Zeichnen als Kulturtechnik nachgefragt, gesammelt und in Beziehung gebracht. Mit dem Blick aus verschiedenen Fachrichtungen wie Architektur, Design, Archäologie, Medizin und Kunstpädagogik soll vor allem deutlich gemacht werden, dass das Zeichnen als notwendige Kompetenz mit gleicher Bedeutung wie das Lesen, Schreiben und Rechnen verstanden werden muss. In den Beiträgen werden vor allem die Kontexte, Ausprägungen und Ziele der erlernten Zeichentechniken beschrieben sowie grundsätzlich die Rolle und Bedeutung des Zeichnens in den jeweiligen Fachdisziplinen herausgearbeitet. Im Gesamten soll der geplante Zeitschriftenband die Bedeutung des Zeichnen-Könnens in interdisziplinären Zusammenhängen erkennbar machen und das Zeichnen als elementar wichtige Ausdrucksmöglichkeit des menschlichen Seins begründen, die gelehrt, geübt und gepflegt werden muss, um ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Dass das Zeichnen „gepflegt“ werden muss, das steckt schon in dem lateinischen Ursprung des Begriffs Kultur, denn cultura steht für „Bearbeitung“ oder „Pflege“.
Inhaltsverzeichnis
Monika Miller/Christiane Schmidt-Maiwald
Zeichenkulturen
Editorial
Monika Miller/Christiane Schmidt-Maiwald
Zeichenkulturen
oder „die Macht des Bleistifts in der digitalen Welt“
Matthias Matteo Hofer
Zeichnen im Bannkreis von Auge, Hand und Apparatur
Versuch einer Annäherung an wissenschaftliche Zeichenkulturen
Hannah Groninger/Dominik Mohs
Distanzlabore
Dynamische Medieninterferenzen in der Zeichenlehre
Matthias Schönherr
Zeichnung und Darstellung im Berufsbereich des Industriedesigns
Ulla Gohl-Völker
Zeichnend entsteht ...
Die Handzeichnung im Prozess des Modegeschehens
Carolin Retzlaff-Fürst
Von den Höhlenzeichnungen der Urzeit zur Darstellung der Doppelhelix
Zeichnen als eine Methode des Lernens im Biologieunterricht mit Vernetzungscharakter
Janina Bindernagel/Silvija Markic
Konkretisierung der Vorstellungen im Chemieunterricht
Zeichnen ist eine Methode des Lernens
Forum
„Meine Zeichentätigkeit hat mir geholfen.“
Der Klassische Archäologe Andreas Grüner im Gespräch mit Hubert Sowa
Handzeichnung und digitales Arbeiten
Zeichnen in der Ausbildung von Mediengestaltern
Ralf Lankau im Interview mit Jochen Krautz
Rezensionen
Zeichnen als Bildungsprozess vor der Natur: John Ruskins Zeichenlehre
Bildung als Gestaltung von Selbst-, Mit- und Weltbezügen
Zeichenkulturen
Editorial
Monika Miller/Christiane Schmidt-Maiwald
Zeichenkulturen
oder „die Macht des Bleistifts in der digitalen Welt“
Matthias Matteo Hofer
Zeichnen im Bannkreis von Auge, Hand und Apparatur
Versuch einer Annäherung an wissenschaftliche Zeichenkulturen
Hannah Groninger/Dominik Mohs
Distanzlabore
Dynamische Medieninterferenzen in der Zeichenlehre
Matthias Schönherr
Zeichnung und Darstellung im Berufsbereich des Industriedesigns
Ulla Gohl-Völker
Zeichnend entsteht ...
Die Handzeichnung im Prozess des Modegeschehens
Carolin Retzlaff-Fürst
Von den Höhlenzeichnungen der Urzeit zur Darstellung der Doppelhelix
Zeichnen als eine Methode des Lernens im Biologieunterricht mit Vernetzungscharakter
Janina Bindernagel/Silvija Markic
Konkretisierung der Vorstellungen im Chemieunterricht
Zeichnen ist eine Methode des Lernens
Forum
„Meine Zeichentätigkeit hat mir geholfen.“
Der Klassische Archäologe Andreas Grüner im Gespräch mit Hubert Sowa
Handzeichnung und digitales Arbeiten
Zeichnen in der Ausbildung von Mediengestaltern
Ralf Lankau im Interview mit Jochen Krautz
Rezensionen
Zeichnen als Bildungsprozess vor der Natur: John Ruskins Zeichenlehre
Bildung als Gestaltung von Selbst-, Mit- und Weltbezügen