In langer und intensiver Zusammenarbeit mit einem sog. "Opfer", einem Jugendlichen,
und einer sog. "Täterin", seiner Mutter, ist es gelungen, einen Blick unter
die Oberfläche des alltäglichen familiären Phänomens zu werfen. Statt Betroffenheit
und Empörung hervorzurufen, werden Widersprüche und Beziehungsdynamiken
freigelegt, die eine hilfreiche Diskussion anregen können. Eine aufschlußreiche,
die häufig in Familien über die Generationen hinweg existierende Kette von
Gewalt und Unterdrückung sehr gut nachvollziehende Dokumentation zum Thema
Gewalt in der Familie.