Kunstpädagogik

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Wir retten die Welt! Kunstpädagogik und Ökologie

Methodik, Curriculum, Unterrichtspraxis

München 2020 (April), 418 Seiten (mit zahlr. farb. Abb.)
ISBN 978-3-86736-563-5
24,80 EUR
inkl. gesetzl. MWSt - ggfs. zzgl. Porto und Versand
 

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Produktbeschreibung

Die ökologische Krise der Gegenwart gehört zu den größten Herausforderungen des aktuellen Schulsystems. Während jeden Freitag engagierte Schüler*innen für die Zukunft des Planeten streiken, gibt es innerhalb der Bildungslandschaft bislang zu wenige Aktivitäten, die verdeutlich, wie die Idee einer ökologisch orientierten Bildung tatkräftig umgesetzt werden könnte. Im theoretischen Teil des Buches wird gezeigt, wie der Leitgedanke der Ökosophie als konzeptioneller Rahmen aller pädagogischen Aktivitäten dienen kann, um damit weit über die bisherigen Bemühungen des Projekts einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) hinauszuführen. Im praktischen Teil werden anhand von 250 Unterrichtsbausteinen erprobte Vorschläge für das Curriculum einer ökologisch orientierten und fächerübergreifend angelegten Kunstpädagogik vorgestellt. Dabei werden die kreativen Potentiale des Bildungssystems, insbesondere des Kunstunterrichts deutlich, um den notwendigen gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozess mit positiven und produktiven Impulsen voranzutreiben.
 

Inhaltsverzeichnis

Education for Change. Part I

Kunstpädagogik im ecological turn
Vorwort des Herausgebers



I. Der ökologische Impuls: Theoretisch-methodischer Teil
von Joachim Penzel

1 (Über-)Leben im Erdwandlungsprozess
Was ist los in der Umwelt?


a ) Klimawandel – Wir haben keine Zeit mehr
b ) Luftverschmutzung, Umweltgifte und Plastik –
Die systematische Zerstörung der Umwelt
c ) Artensterben – Die Menschheit als Cool-Killers-Club
d ) Das eine bedingt das andere – Zusammenhänge von
ökologischen, sozialen und politischen Krisen

2 Erdwandel und Bewusstseinswandel
Was geschieht in der mentalen Entwicklung?


a ) Naturwissenschaftlicher Holismus – Das Anthropozän
b ) Die neue Ontologie – Ästhetische Wahrnehmung als
Verbindung von Mensch und Natur
c ) Integrale Theorie – Die ganzheitliche Beschreibung des
Verhältnisses von Mensch und Welt
d ) Ohne die Menschen geht es nicht – Von der radikalen
Umweltbewegung zur Integralen Ökologie
e ) Vom planetarischen Kapitalismus zum Transkapitalismus –
Vom Egoismus zur Synergie

3 Ökologie als pädagogischer Imperativ
Was ändert sich im Bildungssystem?

a ) Vom Bildungsobjekt zum Bildungssubjekt –
Ökologischer Wandel und die Mobilisierung der Jugend
b ) Bildung für Nachhaltige Entwicklung – Ein langfristiger Reformprozess
c ) Ökosophie als Schlüsselkompetenz einer Zweiten Aufklärung
d ) Komplexität aufrechterhalten – Integrale ökologische Bildung

4 Kunstunterricht im ecological turn
Wohin bewegt sich die Kunstpädagogik?


a ) Fachgeschichte als Methodenreservoir – Ökologie als integraler Bestandteil der Kunstpädagogik
b ) Impulse für eine ökologische Kunstpädagogik
c ) Auf zum nächsten ‚turn‘: Vom Bild- zum nachhaltigen
Gestaltungsbegriff
d ) Ökologische Kunstpädagogik – Integrale Fachkonzeption: Das
Hallesche Modell
e ) Thematisch-methodische Gliederung eines Curriculums der ökologischen Kunstpädagogik – Ausblick auf den unterrichtspraktischen Teil dieses Buches


II. Curriculum einer ökologischen Kunstpädagogik:
Unterrichtspraktischer Teil

herausgegeben von Joachim Penzel

mit Beiträgen von Hendrikje Arzt, Marike Bretschneider, Nikolai Burger, Josefi ne Cyranka, Renata Dimova, Andrea Dreyer, Undine Günther, Silke Hönig, Fabienne Hurst, Karin Jarausch, Johanna Kaspar, Detlef Kiep, Franziska Kühnel, Christine Matzke, Frithjof Meinel, Heike Mosebach, Joachim Penzel, Henriette Putlitz, Petra Rammelt, Rainer Rilke, Louisa Richter, Robert Saß, Victoria Scholz, Stephan Schulz, Birgitt Schwesig, Viktor Sobek, Rolf Wicker, Stefanie Warich, Gunda Wichmann, Sven Wüstenhagen, Denis Voigt, Enrico Wilde

1 Natur erleben – Die ästhetische Perspektive des Gestalten

a ) Natur wahrnehmen und verstehen
Vom ästhetischen Wahrnehmen zum ethischen Verhalten
b ) Gestaltungsimpulse aus der Natur aufnehmen
Von der natürlichen zur kulturellen Schöpfung

2 Die eigene Natur erleben – Die körperliche Dimension und die empirische Perspektive des Gestaltens

a ) Die eigene Natur erleben
Lernen im Körperkontakt und in Aktionen
b ) Im Kontakt mit der Natur / der Welt
Lernen in Körperbeziehungen . .

3 Kulturelle Deutungen der Natur-Mensch-Beziehung – Die kommunikative und ethische Perspektive des Gestaltens
a ) Natur als kulturelles Symbol untersuchen und gestalten
Bildkommunikation zu Naturthemen
b ) Umweltbewusstsein entwickeln und kommunizieren
Kritische Bildkommunikation

4 Die Natur-Mensch-Beziehung gestalten – Die technische und funktionale Perspektive des Gestaltens

a ) Technische Lösungen entwickeln
Funktionsgerechtes Gestalten lernen
b ) Forschen und Probleme lösen
Vom Material ausgehend gestalten


Literatur

Verzeichnis verwendeter Abkürzungen

Autor*innen des Buchs