Kunst Medien Bildung

Stabiles Zittern
Transformative Praktiken in Art Education
Schriftenreihe Kunst Medien Bildung
Band 24, München 2026 (April), 240 Seiten
ISBN 978-3-96848-198-2
Im Verlagsprogramm unter
Produktbeschreibung
Vor dem Hintergrund persistenter Polykrisendiagnosen und unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenheiten der Kunst steht die Kunstpädagogik vor der Aufgabe, sich mit vielfältigen und teils widersprüchlichen Transformationsanforderungen auseinanderzusetzen. Kunstpädagogische Bildungsräume sind aufgefordert, ihre sozialen, räumlichen und epistemischen Logiken zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Dieser Band fragt danach, wie sich diese Veränderungen theoretisch fassen, praktisch gestalten und kritisch reflektieren lassen. Stabiles Zittern ist hierbei die von den Herausgeberinnen vorgeschlagene zentrale Denkfigur – ein relationaler, reflexiver und resilienter Modus, der Transformation nicht als lineares Fortschrittsnarrativ, sondern als fortwährend von Unsicherheit, Ambiguität und Aushandlung geprägten Prozess versteht.
Die Beiträge führen die Diskussionen der gleichnamigen Tagung an der Kunstakademie Münster im Herbst 2024 weiter und bündeln theoretische, forschungsbezogene, künstlerische und praxisorientierte Perspektiven. Sie sind in drei thematische Felder gegliedert: 1. Widerstand, Differenz und Situierung in kunstpädagogischen Praktiken, 2. sinnlich-räumliche Praktiken als Transformationsanlässe sowie 3. digitale Kulturen und kollaborative Netzwerke. Damit bietet der Band eine Momentaufnahme aktueller Debatten und versammelt Zugänge, um Transformationsprozesse in Art Education produktiv zu machen, zu dokumentieren und weiterzudenken. Damit verbunden ist das Plädoyer, das Schwanken als Ressource für notwendige Veränderungsprozesse und neues Denken in Kunstpädagogik und Ästhetischer Bildung, als neuen Normalzustand zu begreifen und ihn im risikoreichen Sprung navigierend in den Blick zu nehmen.
Dieser Band fragt danach, wie sich diese Veränderungen theoretisch fassen, praktisch gestalten und kritisch reflektieren lassen. Stabiles Zittern ist hierbei die von den Herausgeberinnen vorgeschlagene zentrale Denkfigur – ein relationaler, reflexiver und resilienter Modus, der Transformation nicht als lineares Fortschrittsnarrativ, sondern als fortwährend von Unsicherheit, Ambiguität und Aushandlung geprägten Prozess versteht.
Die Beiträge führen die Diskussionen der gleichnamigen Tagung an der Kunstakademie Münster im Herbst 2024 weiter und bündeln theoretische, forschungsbezogene, künstlerische und praxisorientierte Perspektiven. Sie sind in drei thematische Felder gegliedert: 1. Widerstand, Differenz und Situierung in kunstpädagogischen Praktiken, 2. sinnlich-räumliche Praktiken als Transformationsanlässe sowie 3. digitale Kulturen und kollaborative Netzwerke. Damit bietet der Band eine Momentaufnahme aktueller Debatten und versammelt Zugänge, um Transformationsprozesse in Art Education produktiv zu machen, zu dokumentieren und weiterzudenken. Damit verbunden ist das Plädoyer, das Schwanken als Ressource für notwendige Veränderungsprozesse und neues Denken in Kunstpädagogik und Ästhetischer Bildung, als neuen Normalzustand zu begreifen und ihn im risikoreichen Sprung navigierend in den Blick zu nehmen.
Inhaltsverzeichnis
Gesa Krebber & Johanna Tewes
Kunstpädagogische Transformationen in der Gegenwart
Zum Modus des stabilen Zitterns
Stabiles Zittern. Einführende Perspektiven
Anja Steidinger
Unsichtbare pädagogische Formen
Wenn Kunst, Pädagogik und Aktivismus den Konsens herausfordern
Freeters-Kollektiv
Federkern
Verführung zum künstlerischen Handeln
Torsten Meyer
Von schwankenden Fundamenten und stabilem Zittern
Transformation im Dazwischen: Widerstand, Differenz und Situierung in kunstpädagogischen Praktiken
Nina Ahokas & Michaela Kaiser
„Ich will eigentlich nicht, dass sich irgendjemand so fühlt.“
(Berufs-)Biografische Transitionen kritischer kunstvermittelnder Praktiken zwischen Subjektivierung und Positionierung
Nadia Bader
Lehrtätigkeit in der Kunstlehrer*innenbildung an Hochschulen zwischen Alltagspraxis und Innovation
Silke Ballath
Zukünfte imaginieren
Kontextspezifische (Aushandlungs-)Räume pluraler Beziehungsweisen
Sinnlich-räumliche Praktiken als Transformationsanlässe: Körper, Spürsinn und ästhetische Erfahrung
Antje Dalbkermeyer & Sabine Lenz
„Reflection in Action“
Transformatives Handeln in kooperativen Erprobungsräumen
Lenny Liebig
Einsichten. Aussichten
Die Stadt als Kunst-, Unterrichts- und Erfahrungs-Ort
Elke Mark
Felt Sense
Berührung und Spürsinn in transformativen Prozessen ästhetischen Forschens
Digitale Kulturen und kollaborative Netzwerke: Transformation in/mit/durch Medien, Plattformen, Teilhabe
Jasmin Böschen
Gibt es ästhetische Erfahrung jenseits der Wahrnehmung?
Medienarchäologische und -ästhetische Perspektiven auf den Smartphone-Film
Christin Lübke & Miriam Schmidt-Wetzel
Liebes collaeb, warum gerade jetzt?
Reaktionen und Reflexionen auf einen KI-gestützten Dialog zum kollaborativen Arbeiten in Art Education
Anja Gebauer Negri & Leandro De Oliva Costa Penha
Widerständigkeit in der Kunstpädagogik
Brasilianische und deutsche Perspektiven zu Menschenrechten und Digitalkultur im Dialog
Maria Peters
Nachhaltig, digital, reflexiv
Curriculare Gestaltung des Forschenden Studierens in der
kunstpädagogischen Lehrer*innenbildung
Nina Spöttling-Metz
Kunstpädagogik im digitalen Archipel
Eine Betrachtung kollaborativer Bildkulturen im Netz
Autor*innen
Kunstpädagogische Transformationen in der Gegenwart
Zum Modus des stabilen Zitterns
Stabiles Zittern. Einführende Perspektiven
Anja Steidinger
Unsichtbare pädagogische Formen
Wenn Kunst, Pädagogik und Aktivismus den Konsens herausfordern
Freeters-Kollektiv
Federkern
Verführung zum künstlerischen Handeln
Torsten Meyer
Von schwankenden Fundamenten und stabilem Zittern
Transformation im Dazwischen: Widerstand, Differenz und Situierung in kunstpädagogischen Praktiken
Nina Ahokas & Michaela Kaiser
„Ich will eigentlich nicht, dass sich irgendjemand so fühlt.“
(Berufs-)Biografische Transitionen kritischer kunstvermittelnder Praktiken zwischen Subjektivierung und Positionierung
Nadia Bader
Lehrtätigkeit in der Kunstlehrer*innenbildung an Hochschulen zwischen Alltagspraxis und Innovation
Silke Ballath
Zukünfte imaginieren
Kontextspezifische (Aushandlungs-)Räume pluraler Beziehungsweisen
Sinnlich-räumliche Praktiken als Transformationsanlässe: Körper, Spürsinn und ästhetische Erfahrung
Antje Dalbkermeyer & Sabine Lenz
„Reflection in Action“
Transformatives Handeln in kooperativen Erprobungsräumen
Lenny Liebig
Einsichten. Aussichten
Die Stadt als Kunst-, Unterrichts- und Erfahrungs-Ort
Elke Mark
Felt Sense
Berührung und Spürsinn in transformativen Prozessen ästhetischen Forschens
Digitale Kulturen und kollaborative Netzwerke: Transformation in/mit/durch Medien, Plattformen, Teilhabe
Jasmin Böschen
Gibt es ästhetische Erfahrung jenseits der Wahrnehmung?
Medienarchäologische und -ästhetische Perspektiven auf den Smartphone-Film
Christin Lübke & Miriam Schmidt-Wetzel
Liebes collaeb, warum gerade jetzt?
Reaktionen und Reflexionen auf einen KI-gestützten Dialog zum kollaborativen Arbeiten in Art Education
Anja Gebauer Negri & Leandro De Oliva Costa Penha
Widerständigkeit in der Kunstpädagogik
Brasilianische und deutsche Perspektiven zu Menschenrechten und Digitalkultur im Dialog
Maria Peters
Nachhaltig, digital, reflexiv
Curriculare Gestaltung des Forschenden Studierens in der
kunstpädagogischen Lehrer*innenbildung
Nina Spöttling-Metz
Kunstpädagogik im digitalen Archipel
Eine Betrachtung kollaborativer Bildkulturen im Netz
Autor*innen

