Zeitschrift merz | Einzelhefte

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Apps

merz 2014/03

München 2014, 96 Seiten
8,00 EUR
inkl. gesetzl. MWSt - ggfs. zzgl. Porto und Versand
 

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Produktbeschreibung

Als vor nur sieben Jahren das iPhone vorgestellt wurde, sagten viele ein schnelles Ende der Neuentwicklung voraus. Apps spielten in der damaligen Diskussion kaum eine Rolle und in Apples Entwurf waren sie noch nicht mal vorgesehen. Heute hat das Smartphone Technik, Arbeit und Leben und die Nutzung des Internet revolutioniert; genau genommen, die Art und Weise, wie die Menschen den mobilen Minicomputer "Smartphone" nutzen, der gleichzeitig am Telefonnetz sowie am Internet hängt und dabei auch nicht selten Ortungsinformationen preisgibt, hat Arbeit und Alltag, Leben und soziale Beziehungen in Kultur und Gesellschaft schnell und in vielfältiger Weise verändert. Dafür spielten und spielen insbesondere Apps eine wichtige Rolle: Sie schaffen eine Fülle von meist einzelnen Anwendungen, von denen manche immens funktional und hilfreich sind, während andere kaum vernünftig brauchbar sind oder gar nur dazu dienen, den Userinnen und Usern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Diese Vielfalt untermauert das geflügelte Wort, es gebe für alles eine App.

Mit dem Schwerpunkt von merz 3/2014 soll betrachtet werden, was Apps im Leben der Menschen und insbesondere von Kindern und Jugendlichen bedeuten, an welche Potenziale Medienpädagogik anknüpfen und mit welchen sie sich auseinandersetzen muss und welche Bedeutung sie somit für spezifische Bereiche der Medienpädagogik haben. Dabei ist einschränkend zu sagen, dass die Entwicklung hier derzeit sehr schnell geht, bisher noch wenige belastbare empirische Studien und theoretische Überlegungen vorliegen und auch im Bereich der Medienpädagogik vor allem neue Ideen erprobt werden – über fertige Rezepte verfügt auch hier niemand.
 

Inhaltsverzeichnis

thema

Apps verändern die Medienpädagogik
Editorial
Friedrich Krotz, Eike Rösch

Apps und die Mediatisierung der Wirklichkeit
Friedrich Krotz

"Es könnte ja passieren, dass ..."
Eine Analyse der subjektiv wahrgenommenen Risiken von Smartphone-Applikationen
Manuel Neunkirchen, Jeffrey Wimmer

Apps in der Schule
Eike Rösch, Björn Maurer

Apps in der außerschulischen Bildung
Björn Friedrich, Daniel Seitz

Kindersicherung in der Hosentasche?!
Ein Interview mit Markus Gerstmann
Swenja Wütscher

"Mutti hat gesagt, geh draußen spielen!"
Mobile Gaming aus pädagogischer Sicht
Tobias Miller, Anne Sauer

App-Entwicklung mit Jugendlichen, am Beispiel der Kaiserdom-App
Steffen Griesinger

Eine App muss auch herausfordern
Ein Interview mit Christine Feil
Kati Struckmeyer

spektrum

Cyberbullying und die Nutzung digitaler Medien im Kindheits- und Jugendalter
Christin R. Müller, Jan Pfetsch, Angela Ittel

digezz 2.0: Lehren und Lernen im konvergenten Produktionsraum
Unterrichtsmethoden in einer konvergierenden Welt
Amina Ovcina Cajacob, Yvonne Herzig Gainsford

Jugendliche suchen gemeinsam ihre "Game-Life-Balance"
Christian Helbig, Angela Tillmann

medienreport

Mobben auf dem Cyber-Schulhof
Spielerische Prävention von Cybermobbing
Lisa Klimesch

Kinder, wie die Zeit vergeht …
Linklaters einmaliges Spielfilmprojekt
Markus Achatz

Bewerbungstrainer
Elisabeth Jäcklein-Kreis

Rechtsextremismus kompakt
Mit dem Koffer auf der Reise gegen Rechts
Cornelia Pläsken

Gefühle sind Farben
Elternhörbuch gegen Gewaltverbrechen
Swenja Wütscher

publikationen

kolumne
www.jugendmedienschutz.de
Jürgen Ertelt