Kulturelle Bildung

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Das Eigene im Schutz der Rolle zeigen

Die Entwicklung eines Praxiskonzepts für das Theaterspielen im Primarbereich

München 2018 (Dezember), 506 Seiten
ISBN 978-3-86736-480-5
29,80 EUR
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Produktbeschreibung

Theater ist mehr als die Produktion erfolgversprechender Stücke mit ästhetischer Dichte!

Die Erarbeitung eines Praxiskonzeptes für das Theaterspielen im Primarbereich wird methodisch im Rahmen einer Entwicklungs- und Evaluationsforschung angelegt, die theoretische Begründung und praktische Erprobung gleichermaßen ernst nimmt. Ziel ist es, die pädagogischen Wirkungsweisen von Theaterspielen zu verdeutlichen. Durch Einbeziehen der systemtheoretischen Sichtweise als Metatheorie kann die Integration von Aussagen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Teildisziplinen erfolgen. Die Ausrichtung auf ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, auf die Aspekte Wahrnehmung, Emotion und Körper wird möglich. Unter Berücksichtigung der politischen Situation werden Bildungserwartungen an das Theaterspielen wie eine erhöhte Chance zu Partizipation und Bildungsgerechtigkeit bei zunehmender Diversität an Schulen skizziert. Grundvoraussetzung dafür ist eine auf Prävention und Resilienzförderung ausgerichtete ästhetische Erziehung. Retrospektiv wird im Blick auf schulische Theaterpraxis erforscht, wie Rollenorientierung, Biografiebezogenheit und kollektivierende Inszenierungsformen zur Bewältigung zentraler Entwicklungsaufgaben beitragen können. Aus der Untersuchung lassen sich wegweisende Erkenntnisse für theaterpädagogisches Handeln in schulischer Praxis und Lehrerbildung ableiten.