Kunstpädagogik

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Bildwissenschaftliche Kunstdidaktik

Perspektiven einer Orientierung der Kunstvermittlung an Bildfragen und Bildgebrauch

München 2019 (Februar), 268 Seiten inkl. Anhang
ISBN 978-3-86736-518-5
19,80 EUR
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Produktbeschreibung

‚Und, was seht ihr?‘ - dieser Satz von Lehrkräften ist zum Einstieg in die Bildvermittlung häufig zu hören. Kann es dabei bleiben?
In diesem Buch werden grundlegende Annahmen zur Bildvermittlung hinsichtlich ihrer Basis, Bereiche, Themen und Ziele untersucht und in ein Vermittlungsmodell mit Fokus auf Bildhandlungen überführt.
Der Rahmen im vorgeschlagenen Bildvermittlungsmodell liegt bei der Orientierung an der Lerngruppe wie auch im Potenzial von Bildern. In Anlehnung an Gunter Ottos ‚Auslegen‘ (1998) sowie weiteren allgemein- und fachdidaktischen Ansätzen werden in diesem Rahmen die Schritte der Perzept- und Kontextbildung eingebracht und mit handlungsorientierten Methoden in die didaktische Gegenwart überführt. Dabei spielt der zusätzliche sowie übergreifende Schritt der Bildhandlung eine entscheidende Rolle. Die Handlung und entsprechende methodische Vorschläge werden dabei als Faktor für Initiierung von Lernprozessen, Aktivierung der SchülerInnen, Anwendung mit Reflektion des Erlernten sowie dessen Transfer angelegt.
Im Zuge einer qualitativen und exemplarischen Untersuchung in drei Klassenstufen wird der Vermittlungsansatz veranschaulicht.
 

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Rahmungen der Dissertation
1.2 Zusammenhang und Forschungsstand
1.3 Bereiche/Struktur der Arbeit


Perspektive 1: Relevanz der Bildwissenschaft im Hinblick auf Übertragungen in die Kunstdidaktik

2 Einführung in die Thematik

2.1 Exkurs zum bildwissenschaftlichen Teil

3 Bildwissenschaftliche Grundlagen
3.1 Das zugrundeliegende Medium - Was ist ein Bild
3.2 Gegenwärtige bildwissenschaftliche Entwicklungen und Theorien

4 Bildpragmatik


Perspektive 2: Didaktische Grundlegungen zur ‚Bildwissenschaftliche Kunstdidaktik‘ auf Übertragungen in die Kunstdidaktik

5 Begründung der Handlungsorientierung aus allgemein-didaktischer
Perspektive


6 Kunstpädagogische Theorien als Basis ‚Bildwissenschaftlicher Kunstpädagogik‘
6.1 Aktuelle Tendenzen der Kunstpädagogik
6.2 Orientierung der Kunstdidaktik an Bildern und Bildbewusstsein
6.3 Subjekt- und Differenzorientierung
6.4 Handlungsorientierung und Bildgebrauch

7 Reflexion und Konstruktion des Konzeptes von Bildkompetenz

8 Fachdidaktischer Ansatz zur ‚Bildwissenschaftlichen Kunstdidaktik‘. Grundlegende didaktische Schlüsse und Festlegungen


Perspektive 3 Modellbildung

9 Modellbildung zum Bildverstehen – Konzeption und Struktur

9.1 Perzeptbildung
9.2 Vertiefende Rezeption, Konzepte und Kontextbildun
9.3 Übergreifendes Wirkfeld Bildhandlung

10 Zielsetzung des Modells – Verstehen und Transfer

11 Bildliteralität und die Ableitung möglicher methodischer Annäherungen an Bilder

12 Methodische Verdichtung des Modell
s
12.1 Übergeordnete Lehrebenen
12.2 Methodische Wege zum Perzept
12.3 Methodische Bildung von Kontexten
12.4 Das Wirkfeld Bildhandlung
12.5 Museum als Lernort und Rahmen für Bildverstehen?
12.6 Abschließende Synthese


Perspektive 4: Schulversuch

13 Bildauswahl für den Schulversuch

13.1 Grund der Bildauswahl
13.2 Über den Künstler
13.3 Bildauswahl für den Schulversuch

14 Informationen zur Schule

15 Durchführung des exemplarische Schulversuchs

16 Konzepte/Schritte

17 Ergebnisse und Reflexion


18 Allgemeine Schlüsse aus dem Schulversuch

19 Fazit

20 Ausblick

21 Abschließende Synthese


Literaturverzeichnis
Anhang